Von Gunzesried-Säge zur Scheidwang-Alpe
Sie starten am kostenpflichtigen Parkplatz in Gunzesried-Säge, passieren das Nagelfluhhaus Hirsch und fahren weiter in Richtung Sennalpe Gerstenbrändle. Da Sie erst etwa 300 m hinter sich gebracht haben, radeln Sie an der Sennalpe Gerstenbrändle erstmal vorbei. Nach der Tour können Sie hier wunderbar einkehren, aber zuerst wird in die Pedale getreten und sich die Brotzeit verdient! Auf der Mautstraße geht es stetig ansteigend an der schönen Alpe Vorsäß I vorbei durch das Autal. Genießen Sie die Fahrt durch das malerische Tal mit seinen vielen Alpen und Weiden. Im breiten Talkessel der Au-Alpen entdecken Sie linker Hand den ältesten Bergahorn des Hochtals. Er wird auf über 400 Jahre geschätzt. Alleine auf den saftigen Bergwiesen stehend, ist er von eindrucksvoller Gestalt. Sein dicker, knorriger, mit Moosen bewachsener Stamm erzählt von einigen Jahrhunderten, dabei strahlt er eine ungeheure Ruhe und Gelassenheit aus. Sie passieren die Au-Alpen und gelangen anschließend in ein Waldstück. Auf dem knackigen Schlussanstieg, bei dem das Schieben des Fahrrads wahrlich keine Schande ist, erreichen Sie den Endpunkt dieser Tour, die (unbewirtschaftete) Scheidwang-Alpe. Hier haben Sie die Gelegenheit unweit der Rhein-Donau-Wasserscheide nach der anstrengenden Hinfahrt eine Rast einzulegen. Auf dem gleichen Weg treten Sie den Heimweg an. Wieder in Gunzesried-Säge angekommen, können Sie eine leckere Brotzeit und selbstgemachte Kuchen von Familie Endreß auf der Sennalpe Gerstenbrändle genießen.