Vom Ortskern in Hinang führt die Route zunächst auf der wenig befahrenen Straße in Richtung des Ortsteils Hochweiler. Etwa auf halber Strecke bietet sich auf der linken Seite ein kurzer Abstecher zu einem Aussichtspunkt an, an dem sich die Madonnenfigur „Königin der Liebe“ befindet.
Wieder zurück auf der Straße führt diese durch Hochweiler hindurch und weiter Richtung Berggasthof Sonnenklause. Hier lohnt sich eine Einkehr bei frischer, regionaler Kräuterküche.
Der Rückweg führt bergab über die Hinanger Wasserfälle zurück nach Hinang.
Östlich, oberhalb der kleinen Ortschaft Hinang durchfießt der Hinanger Bach einen Tobel, in dem sich mehrere Wasserfälle ausgebildet haben. Die 12m hohe Wasserfallstufe in einer Felsenge am höchsten Punkt der Klamm ist die beeindruckenste. Vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen bietet der schattige und in Bachnähe luftfeuchte Tobel erfrischende kühle. Aber auch an sehr kalten Wintertagen ist es absolut lohnenswert die Wasserfälle zu besuchen. Es bilden sich beeindruckende Eisformationen. Am Ende des Tobelweges, an der kleinen Straße zwischen Hinang und Hochweiler, lehrt eine Schautafel etwas über die entstehung der Steinstufen, die tatsächlich noch aus der Eiszeit stammen.
Zurück in Hinang liegt die Kapelle St. Martin, die von außen eher schlicht wirkt, im Inneren jedoch mit ihrer barocken Ausstattung überrascht.