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Wallfahrtskirche Maria Loreto mit Anna Kapelle

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Bereits im 15. Jahrhundert stand in Bühl eine Kapelle, die den Schutzheiligen St. Stephan, St. Gallus und St. Ursula geweiht war.

1665 wurde der Abbruch der Kapelle auf Wunsch von Hugo Graf zu Königsegg-Rothenfels genehmigt. Da die Bühler Landschaft dem Sohn des Grafes an das Loreto Heiligtum in Ancona erinnerte, entstand die Idee eine ähnliche Gnadenkapelle in der Heimat verehren zu können.

Aufgrund der anwachsenden Pilgerzahlen, wurde 1716 mit den Opfergeldern an der Westseite der Gnadenkapelle eine der Mutter Anna geweihte kleine Kirche mit zwei Altären angefügt.
In den Altären mit Bildern aus dem Leben der Eltern Mariens, liegen die heiligen Leiber der Märtyrer Crescentius und Candida. Das Verkündigungsbild über dem Eingang zur Loreto-Kapelle wurde von Graf Leopold Wilhelm von Königsegg gestiftet.

In der Loreto-Kapelle befindet sich eine klassizistischer Säulenaltar mit Figuren von Josef und Johannes dem Täufer. Der kostbare Altarschmuck besteht aus einer Scagliola-Tafel mit farbigen Floralmotiven (vgl. Chorgestühl in der St. Lorenz-Basilika in Kempten) und einer getreuen Kopie des Loreto-Gnadenbildes.

Die Wandfresken zeigen die Gottesmutter in ihrer Beziehung zu Christus. Über der Öffnung zur Anna-Kapelle ist ein Tafelkreuz mit Maria und Johannes zu erkennen. Da die Originalbilder in der Loreto-Kapelle in Ancona durch einen Brand zerstört wurden, stellen die getreuen Kopien in Bühl heute ein wichtiges kunstgeschichtliches Zeugnis dar.

Unsere Highlights

  • Top-Sehenswürdigkeit
  • malerisch
  • für Kunstliebhaber
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