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St. Nikolaus Kapelle Emmereis

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Am Fuße des Rottachberges liegt sie, die St. Nikolaus Kapelle von Emmereis. Eine Sage erzählt von einem Ritter,der mit seinem Rappen des Nachts um die alte Burg Rettenberg (vor der Burg) geisterte. In ihr sollte sich dieLeiche seiner Frau befinden, die er tötete. Für die einen war es ein Jagdunfall gewesen, die anderen sprachen von Mord und Eifersucht. Zur Strafe jedenfalls sei der Ritter noch über Jahrhunderte um seine Burg gegeistert. Bis zuden Renovierungsarbeiten in den Jahren 1975 bis 1977 wurde viel über die Urgeschichte der Kapelle St. Nikolaus spekuliert.
Aus den Gründungszeiten gibt es keine Urkunden, diese wurden während eines Brandes des bischöflichen Archivs, welches auf die Burg Rothenfels (Immenstadt) ausgelagert wurde, im Jahre 1463 vernichtet. Von einem römischen Wachturm bis zur mittelalterlichen Burganlage reichten die Vermutungen. Mit der Entdeckung der spät-romanischen Fresken während der Renovierungsarbeiten (1975 bis 77) war das Rätselraten zu Ende: St. Nikolaus in Emmereis wurde um das Jahr 1180 erbaut und ist damit die älteste erhaltene romanische Kapelle im Allgäu! Die Fresken um den Torbogen zeigen nach Art der "biblia pauperum" den Leidensweg Jesus vom Einzug in Jerusalem bis hin zur Auferstehung. Ganz unten endet die Geschichte mit der Freske eines schwarzen Ritters. Sind diese Fresken ein Vermächtnis der Geschichte des geheimnisvollen Ritters? Es kann vermutet werden, dass der schwarze Ritter wohl am 5. Kreuzzug 1228/1229 des Kaisers Friedrich II. ins Hl. Land teilnahm und nicht mehr zurückkam.

Wandertipp: Das sagenumwobene Emmreiser Moos

Unsere Highlights

  • magischer Ort
  • frühgotische Fresken
  • Mauersteine aus Nagelfluh
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