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Kirchplatz

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1275 wird die Pfarrei erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1466 wird von der Baufälligkeit des Gotteshauses berichtet. 1484, 1530 und 1704 vernichten verheerende Feuer die Pfarrkirche. Der letzte Wiederaufbau - ein Menschenalter nach dem 30-jährigen Krieg- kostete die Immenstädter große Opfer. Dabei erhielt St. Nikolaus den barocken Turm. Schließlich gab ein Umbau 1907/08 nach Plänen des Münchner Architekten Hans Schurr der Pfarrkirche ihre heutige Gestalt. Von der Decke des Langhauses leuchten die Fresken Rudolf Lanzingers (1957). Das große Fresko in der Vierungskuppel mit Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus schuf Xaver Dietrich (1911/i2). Der Immenstädter Maler Ludwig Glötzle der u.a. an der Ausgestaltung des Salzburger Doms mitwirkte, malte die Szenen aus dem Neuen Testament im Hochaltar. Zu den bedeutenden Kunstschätzen der Immenstädter Pfarrei gehören die beiden "Pestheiligen", St. Sebastian (links) und St. Rochus (rechts) im Chorraum. Sie werden um 1520-25 datiert und stammen aus der Kemptner Werkstatt des Jakob Maurus. Der wahre Schatz der Pfarrei ist die spätgotische Madonnenfigur an der Südseite des Kirchenschiffs. Sie gehörte vermutlich zum Altar der Bäckerzunft. Der Meister ist unbekannt. Er wird der Ivo Strigel-Werkstatt in Memmingen zugeschrieben. Die Kunstgeschichte nennt ihn "Meister der Immenstädter Madonna". Die Gottesmutter trug ursprünglich nur ihr schlichtes Haupttuch. Anläßlich einer Restaurierung wurden Mutter und Kind mit Kronen geschmückt. In jüngster Zeit kam die Strahlenaura, Stiftung eines Immenstädter Bürgers, hinzu. Der Altar der Josefskapelle birgt eine Reliquie des Hl. Julius, seit 1751 Stadtpatron.

Ölbergkapelle
Die südliche Abschlussmauer der Grünanlage "Klostergarten" markiert die Umfassung des ehemaligen Kirchhofes. In ihm steht die Ölbergkapelle, die 1760 die bischöfliche Weihe erhielt. Ihr ursprüngliches Erscheinungsbild hat die Kapelle 1909 verloren, als das südlich angefügte Vorhaus beseitigt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt versammelten sich hier' am Gründonnerstag und am Karfreitag viele Gläubige zum Gebet. Bei der Renovierung 1992/93 kamen Teile der ursprünglichen Bemalung zum Vorschein.

Heiligenbaum
Nördlich der Katholischen Stadtpfarrkirche St. Nikolaus steht im ehemaligen Kirchhof der "Heiligenbaum". Unter den schützenden Zweigen einer Linde, die im Gedenken an die Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Lillebonne gepflanzt wurde, verbergen sich neben dem Kirchenpatron der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus und der Gottesmutter die Kirchenpatrone der 1972 nach Immenstadt eingemeindeten Ortschaften. St. Otmar für Akams, St. Stephan für Bühl, St. Blasius für Diepolz, St. Peter und Paul für Eckarts, St. Otmar für Rauhenzell und St. Mauritius für Stein. Schöpfer der 2007 erstellten Skulptur war Bonifatius Stirnberg aus Achen.

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