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Amthaus Vorderburg

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Das Amthaus ist das einzige unversehrt gebliebene Denkmal vergangener fürstbischhöflicher Herrschaft in der ehemaligen Gemeinde Vorderburg. 1471 erwarb Bischoff Johannes von Augsburg ein einfaches Bauernwirtshaus mit kleinem Grundbesitz in Großdorf. An dessen Stelle wurde 1537 das Amthaus erbaut.

Das Amthaus war nicht nur Wohnsitz des Landschreibers sondern vor allem Gerichtsgebäude und Notariat. Der Landschreiber war ausgebildeter Jurist und hatte nach heutiger Zeit etwa die Funktion eines Oberamtsrichters und Notars. Er leitete die Gerichtsverhandlungen und sprach Urteile - auch Todesurteile. Diese wurden dann direkt neben dem Amthaus "am Galgenbichel" öffentlich vollstreckt. Das Amthaus war von Anfang an zugleich Taverne inkl. Beherbergung. Im Laufe seiner Geschichte erfuhr das altehrwürdige Gebäude noch Nutzungen aller Art. So betrieb z. B. die Sennereigenossenschaft Großdorf (Besitzer von 1886 bis 1929) im Erdgeschoss einen Käsebetrieb. Bis zum 2. Weltkrieg diente das Amthaus als Erholungsheim für Postbedienstete und mit Kriegsende wurden dort Heimatvertriebene aus Schlesien und dem Sudentenland untergebracht. Ab den 80ger Jahren fanden in den Räumlichkeiten wegen der guten Akustik und der einmaligen Umgebung vielfach anspruchsvolle kulturelle Veranstaltungen statt. Heute befindet sich das Amthaus im Privatbesitz der Familie des Grafen von Brandenstein-Zeppelin.

Unsere Highlights

  • besondere Architektur
  • gemalte Sonnenuhr
  • magischer Ort
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