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Hinanger Wasserfall

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Östlich, oberhalb der kleinen Ortschaft Hinang durchfließt der Hinanger Bach ein Tobel, in dem sich mehrere Wasserfälle ausgebildet haben, wovon die 12 Meter hohe Wasserfallstufe in einer Felsenge am höchsten Punkt der Klamm die beeindruckendste ist.
Zurecht gehört der imposante Wasserfall zu den schönsten im Allgäu. Vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen bietet der schattige und in Bachnähe luftfeuchte Tobel erfrischende Kühle. Aber auch an sehr kalten Wintertagen ist es absolut lohnenswert, den eisigen Winterwelten des Hinanger Wasserfalls einen Besuch abzustatten. Der Weg durch das Tobel ist inzwischen so gut ausgebaut, dass er mit Bedacht, Vorsicht und auf eigene Gefahr auch in eisigen Wintern begangen werden kann.
Durch einen messerscharfen Einschnitt in die senkrechte Felswand schießt das Wasser hinunter, um das sich nach und nach bei entsprechenden Temperaturen eine dicke Hülle Eis bildet. Daneben dringt ständig Wasser durch die poröse Felswand und formt unzählige, bizarre und äußerst schlanke Eiszapfen.

Bei günstigen Kälteperioden kann man kurz vor Verlassen des Tobels rechts direkt am Weg einen mächtigen „Eiszapfen“ bestaunen, welcher sich zum einen durch das anfrierende Wasser von oben und zum anderen durch die zu Eis erstarrenden Wassertropfen am Boden bildet. Irgendwann treffen diese beiden Eisgebilde in der Mitte zusammen und verschmelzen so zu einem Monstrum von einer Eissäule.

An der kleinen Straße zwischen Hinang und Hochweiler, am Beginn des Tobels lehrt uns eine Schautafel, dass in der Eiszeit vor rund 75.000 Jahren die Gletscherstöme, welche das Illertal und seine Seitentäler überzogen, die hier am Wasserfall vorhandenen Gesteins-schichten durch die Last miteinander verfestigt haben. Diese eiszeitlichen Niederterassen-schotter wurden abgelagert, als sich die Gletscher vor rund 10.000 Jahren Schritt für Schritt zurückzogen. Nachdem ständig Wasser über diese senkrechten Felswände tröpfelt, wurde hier der sogenannte Quell-Tuff aufge-baut. Dieser entsteht, wenn kohlensäurehaltiges Regenwasser beim Durchsickern Calcium aus dem extrem kalkhaltigen Gestein herauslöst und beim Austritt aus dem Fels stufenweise wieder ablagert. Dieses naturkundliche Ereignis ist besonders hier gut zu beobachten, da die Moosbewachsung, begünstigt durch die Dauerberieselung, die Tuffbildung noch verstärkt.

Nach Durchwandern des Tobels bieten sich viele Wandermöglichkeiten an, wie z.B. weiter zur Sonnenklause oder links ab nach Hochweiler mit der „Königin der Liebe“, einer Gedenkstätte mit fantastischem Ausblick über das Illertal.

Unsere Highlights

  • Naturschauspiel
  • wild
  • geheimnisvoll
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