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Trainingsmethoden Drucken

Die richtige Fahr- und Trettechnik

Eine gute Fahrtechnik ist Voraussetzung um insbesondere mit dem Mountainbike sicher durch die Berge zu kommen. Um eine gute Fahrtechnik zu bekommen, bedarf es viel Training und am besten einen gut strukturierten Fahrtechnikkurs. Basiswissen über Brems- und Kurventechniken ist wichtig.

Bremstechnik

Aus der Grundposition (Gewichtsverteilung über dem Radmittelpunkt) wird bei dosiertem Bremsen das Körpergewicht nach Hinten verlagert. Beachte: die beste Bremswirkung wird 70% mit der Vorderbremse und 30% über die Hinterbremse erzielt. Blockierende Räder (Schredderbremse) bringen keine verkürzten Bremswege, zerstören jedoch die Natur und die Wege.

Richtiges TrainingTrainingsmethodenTraining ist wichtig





Kurventechnik


Immer Kurven in der Grundposition und mit der richtigen Geschwindigkeit anfahren (in „schotterigen“ Kurven nicht bremsen – Sturzgefahr!). Spätestens ab der Kurvenmitte zum Kurvenende und auf den weiteren Weg blicken. Dabei bewusst den Kopf zum Kurvenende drehen und die Schulter mitnehmen. Bei schnellen weiten Kurven kann das Rad zum Kurveninneren gekippt werden, wobei der Oberkörper senkrecht bleibt.

Trettechnik

Den Begriff Trettechnik beim Radfahren verbindet man meistens mit den Begriffen "runder Tritt" und "Zugphase". Allgemein versteht man unter einer guten Trettechnik einen Bewegungsablauf, bei dem die durch die Beine entwickelte Kraft möglichst gut in Vorwärtsbewegung umgesetzt wird.

Aus physikalischen Gesichtspunkten sollte die Krafteinwirkung während der ganzen Kurbelumdrehung (bei jeder Winkelstellung) gleich sein. Jede Abweichung von dieser Gleichmäßigkeit führt zum Auftreten von Beschleunigung. Wechselnde Beschleunigung ist energetisch ungünstiger als eine gleichförmige Krafteinwirkung, da der Stoffwechsel stärker beansprucht wird.

Nicht nur die immer wieder auftretenden Beschleunigungen fordern den Stoffwechsel, sondern auch die Bremskräfte, die meistens in der Aufwärtsbewegung der Beine auftreten. Das ist leider auch häufig bei Sportlern der Fall, die denken, den runden Tritt zu beherrschen. Die "Zugphase" ist bei den meisten Sportlern (auch bei Spitzenathleten) meist eine Bremsphase. Das führt zu einer Mehrbelastung des Energiestoffwechsels. Bei mittleren Belastungen sind 10 bis 15% der aufgewendeten Stoffwechselenergie nötig, um diese Bremskräfte zu kompensieren.

Da Ausdauerwettbewerbe meist in diesem Intensitätsbereich ablaufen, führt das natürlich zu einer Verminderung der Dauerleistungsfähigkeit. Für den Ausdauersportler ist es daher wichtig, die Trettechnik bei mittleren Belastungen zu optimieren.

Dabei gilt es vor allem die folgenden häufigen Fehler zu beseitigen:

  • passives Vorführen der Beine über den oberen Totpunkt
  • ruckartiges Beschleunigen in der Abwärtsbewegung
  • "Stehen" auf den Pedalen in der Aufwärtsbewegung.

Um diese Fehler zu beseitigen, ist es nicht unbedingt nötig, viele Kilometer zu "machen". Wichtiger ist es, bewusst zu fahren und auf die Krafteinwirkung zu achten.