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News von der Ferienregion Alpsee Grünten
Grünten zählt zu den 100 schönsten Geotopen in Bayern Drucken

gruentenseilbahn

Jetzt ist es offiziell: Der Grünten gehört zu den bedeutendsten geologischen Naturwundern in Bayern. Geologie kann man
mit fachkundiger Führung in Burgberg am Tag des Geotops, am 19. September ab 10.00 Uhr, erleben.


Vor Jahrmillionen bedeckte noch ein gewaltiger Ozean die Erde und umspülte den Superkontinent Pangaea. Doch dabei blieb es
nicht. Gewaltige Kräfte waren am Wirken, als die afrikanische Erdplatte aus dem Urkontinent herausbrach und mit Europa kollidierte. Dabei entstanden die Alpen.

Über 100 Millionen Jahre dauerte es, bis der Gebirgskörper vollständig über den Meeres spiegel zu seiner heutigen Größe aufgetürmt wurde. Helvetikum nennen Fachleute die besonderen Ablagerungen aus Kalk- und Sandstein, die den maritimen Ursprung der Allgäuer Berge bezeugen. Es ist eine der mächtigen tektonischen Baueinheiten der Alpen, bei denen ganz unterschiedliche Gesteins schichten übereinandergestapelt sind.
Lehrbuchhaft lässt sich am Grünten-Steinbruch bei Burgberg die Entstehungsgeschichte der Erde erzählen. Auf engstem Raum sind dort die verschiedenen Gesteinsschichten des Helvetikums zu sehen. Die liegen jedoch nicht übereinander wie Stockwerke in einem Haus, sondern quer, wie schräg aneinander liegende Zaunlatten. Das vermittelt einen Eindruck von den Kräften, die vor Millionen von Jahren im Erdinneren wirkten, wenn man bedenkt, dass diese Schichten einmal den Meeresboden bedeckten und dann in einer Drehbewegung herausgedrückt wurden. Wer also den Grüntenhang hinaufschaut blickt, eigentlich auf den Millionen Jahre alten Boden eines einst warmen und teilweise sehr flachen Meeres. Im Steinbruch bei Burgburg kann man die verschiedenen Gesteinsschichten wie an kaum einem anderen Ort in Bayern entdecken. Eine Hinweistafel erklärt dem Betrachter das Helvetikum am
Grünten. Den rechten äußeren Rand bildet der graue Seewerkalk. Danach schließt eine
Schicht Gault-Sandstein an, dessen grünlicher Schimmer durch das Glaukonit zustande
kommt, ein Mineral das sich im seichten Meerwasser bildet. Der mächtige Kern besteht
aus grünlich-grauen und dunkelgrünen Sandsteinen.
Das besondere geologische Profil und die Möglichkeit, einen ungetrübten Blick in die
Entstehungsgeschichte der Erde zu werfen, machen den Grünten zu einem der 100
bedeutendsten geologischen Naturwunder in Bayern. Das Bayerische Landesamt für
Umwelt hat den „Wächter des Allgäus“ und den Burgberger Steinbruch in die Bestenliste
der schönsten Geotope aufgenommen. In der Gästeinformation im Markthaus von Burg -
berg ist ein kostenloser Informations flyer über das „Helvetikum am Grünten“, das 88.
Bayerische Geotop zu beziehen. Eine fachkundige Führung zum Gesteinswunder Grünten
findet anlässlich des „Tag des Geotops“ am 19. September ab 10.00 Uhr statt.
Nähere Informationen und Anmeldung in der Gästeinformation in Burgberg: Tel. 08321/787897,
Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .
Hintergrundwissen zu den Geotopen in Bayern gibt es im Internet unter
www.geotope.bayern.de

 

 
Hinanger Wasserfall auf neuen Wegen erleben Drucken

hinanger_wasserfall_0805_kar_102Sanierung des Hinanger Wasserfalls abgeschlossen

 

Der Hinanger Wasserfall, ein Vermächtnis der Eiszeit, war schon 1907 als Wanderweg mit Stegen begehbar. Seither mussten immer nach dem Winter viele zum Teil ehrenamtliche Arbeitsstunden zur Sanierung des Weges aufgebracht werden, da herabfallende Eiszapfen die Holzbrücken und Geländer zerstörten.

Als im Jahre 2009 im Rahmen der regionalen Wirtschaftsförderung ein Programm zur Förderung des Fremdenverkehrs aufgelegt wurde, hat auch die Stadt Sonthofen ihren Bedarf zur Sanierung des Wasserfalls angemeldet. Eine erfolgreiche Zuweisung ermöglichte den Umbau auf Stahlbrücken und Treppen, die zukünftig den Unterhalt auf ein Minimum reduzieren. Insgesamt wurden 135 m Geländer, 26,3 m Treppen und 50 m Gitterroste auf dem Weg durch den Wasserfall verbaut. Die Gesamtkosten der Baumaßnahmen betrugen ca. 50.000 € .

Gleichzeitig wurde in einer gemeinsamen Aktion mit Mitgliedern der Projektgruppe „Altstädten“ und freiwilligen Helfern der Bachlauf des Wasserfalls von Unrat befreit. Seit Pfingsten ist nun der Hinanger Wasserfall wieder für die Öffentlichkeit begehbar. Durch die Sanierung konnte die Begehung und die Aufenthaltsqualität am Wasserfall deutlich verbessert werden.


 

 
So wird man "Fan" von Alpsee Grünten Drucken
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Viehscheid - die fünfte Jahreszeit Drucken

Viehscheid - Abschied vom Alpsommer

 

100 Tage Alpsommer münden im Oberallgäu in ein traditionsreiches  Fest - den Viehscheid. Mitte September, rechtzeitig bevor der erste Schnee die höchsten Berghöhen weiß überzuckert, führen stolze Kranzrinder die Herden an. Der tiefe Klang der unterschiedlichen Schellen künden den Bauern am Scheidplatz die Ankunft ihrer Tiere an. Insgesamt gibt es im Allgäu an die 600 mit Vieh beschlagene Alpen.

Allein aus dem Gunzesrieder Hochtal werden ca. 1.500 Tiere ins Tal getrieben. Dabei gleicht kein "Scheid" dem anderen. Klein, aber fein - das ist der Kranzegger Viehscheid, bei dem einige Kuhherden ins Tal kommen. Besonders mutet dieser Festtag in Immenstadt an - die Wiege der Allgäuer Milchwirtschaft hat sich als einzige Stadt Deutschlands diese Tradition erhalten.

 

 

Viehscheidtermine: Schöllang:          11.09.2010

                                     Kranzegg:          15.09.2010

                                     Gunzesried:      17.09.2010

                                     Immenstadt:     18.09.2010

                                   

 

 

 


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