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Heute denkt man dabei sofort an Öl. Doch die Rede ist von einem anderen Brennstoff, Torf. Ein organisches Sediment, das über Jahrmillionen in Mooren entstand und sich als Brennmaterial eignet. Im Allgäu wurde der Torfabbau, vornehmlich im Gunzesrieder Tal und rund um Burgberg, im Handstichverfahren betrieben. Gerade in den Jahren nach dem ersten Weltkrieg versprach der hohe Preis für Kohle und Holz eine profitable Nutzung der Torflager. ![]() Dem Moor auf der Spur: Heute sind sie längst unter Schutz gestellt und werden als naturnahe Räume wertgeschätzt. Mehrere Moorlehrpfade, Barfuß- und Fußfühlpfade machen Moor und Torf in der Ferienregion spür- und erlebbar. ![]() ![]() ![]() Das Allgäu gilt als eines der besten Moor- und Streulandwiesenlandschaften der Republik. Nirgends sind die Übergänge zwischen Niedermooren und dem Alpenvorland, bzw. Hochmooren und dem alpinen Raum der Allgäuer Alpen besser sichtbar, als zwischen Alpsee und Grünten. Bedeutsame „Moor-Bewohner“ konnten sich in den, inzwischen unter Schutz gestellten, sensiblen Naturräumen gut entwickeln: Moor-Birke, Torf- Segge und schlankes Wollgras, Zwerglibelle oder Kreuzotter. Mit etwas Glück begegnet man in den Hochlagenmooren wieder Birk- und Auerhuhn. |













